Gwendolyn
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Gwendolyn

Regie: Ruth Kaaserer

2017 85 Min.


AT


Gwendolyn ist das Porträt einer beeindruckenden Frau, die sich ohne Furcht den Herausforderungen ihres Lebens stellt. Es ist ein Film über das Älterwerden, über Grenzen und Möglichkeiten und letztendlich ein Film über eine große Abenteurerin.

Erst spät entdeckte die in London lebende, gebürtige Österreicherin und pensionierte Anthropologin Gwendolyn Leick ihre zweite Leidenschaft. Mit fünfzig betrat sie zum ersten Mal einen Gewichtheberklub, mit sechzig überraschte sie sämtliche Kritiker und wurde dreifache Weltmeisterin. Auf den ersten Blick zart und zerbrechlich würde man der intellektuellen älteren Dame den ultimativen Kraftsport unter keinen Umständen zutrauen. Doch wenn sie dann mit herausforderndem Blick der Hantel gegenüber steht, gibt es keinen Zweifel, dass sie es ernst meint. Eigentlich könnte Gwendolyn mit Gelassenheit ihren letzten Lebensabschnitt angehen, doch etwas hält sie auf: Sie hat Speicheldrüsen-Krebs, der kontinuierlich wächst und operativ entfernt werden muss. Ähnlich stoisch wie sie Gewichte hebt, lässt sie sich auch von der Krankheit nicht verunsichern. Gwendolyn überrascht stets. Von einem Moment auf den anderen erscheint sie in neuem Licht, nicht nur in Folge ihrer Operationen. Ihr schiefes Lächeln jedoch wirkt so selbstverständlich, als wäre es schon immer da gewesen. An der Seite ihres treuen Trainers Pat trainiert sie für die Europameisterschaft in Aserbaidschan. Dort wird sich zeigen, ob sie weiterhin international antreten kann.

Stab

Drehbuch und Regie
Ruth Kaaserer
Kamera
Serafin Spitzer
Schnitt
Joana Scrinzi
Original-Ton
Tong Zhang
Produktion
Jürgen Karasek, Filip Malinowski / Soleil Film
Tonmischung
Alexander Koller/The Grand Post
Schnittassistenz
Lisa Geretschläger
Produktionsleitung
Stephan Podest

Besetzung

Gwendolyn Leick
sich selbst
Charlemagne Kanon
sich selbst
Patrick Atteridge
sich selbst
Joseph Leick
sich selbst

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